Breitbandig via Satellit ins Internet Verfasst am: 30.07.2002, 12:59
Breitbandig via Satellit ins Internet
Nach Abschluss der Testphase bietet die Telekom ab sofort auch eine T-DSL-Versorgung via Satelit an. Die hierbei anfallenden Kosten sind jedoch alles andere als himmlisch.
"T-DSL via Satelit" nutzt dabei das bekannte ASTRA Satellitensystem. Die Deutsche Telekom kommt damit nach eigenen Angaben dem Wunsch nach einer weitgehenden Flächendeckung bei breitbandigen Internetanschlüssen nach. Für den Downstream steht eine Bandbreite von 768 Kilobit/Sekunde zur Verfügung. Jedoch dient der Festnetzanschluss der Deutschen Telekom als Rückkanal ins Internet und bleibt für die gesamte Online-Sitzung aktiv. Zusammen mit diesem Rückkanal wird über die Satellitenverbindung erst im Bedarfsfall (z. B. Herunterladen großer Dateien, bei Seiten mit vielen Elementen oder bei Videostreaming) eine erhöhte Bandbreite zur Verfügung gestellt. Für den Internetzugang ist ein entsprechender Internetprovider erforderlich, der das von T-DSL via Satellit verwandte Übertragungsprotokoll PPP unterstützt.
Interessierte Kunden benötigen eine ASTRA Satellitenanlage bestehend aus Satelliten-Antenne mit mindestes 60 cm Durchmesser und Universal LNB sowie zudem noch eine interne DVB-S PC Karte oder eine externe DVB-S USB-Box.
Zur Wahl stehen zwei alternative Tarifmodelle: Bei der Tarifvariante T-DSL via Satellit basic handelt es sich um eine volumenabhängige Tarifierung mit einem Monatspreis von 19,90 EUR. Hier steht ein Freivolumen von 500 Megabyte zur Verfügung. Jedes weitere Megabyte kostet 5 Cent. Die Tarifvariante T-DSL via Satellit pro kostet pro Monat 39,90 EUR ohne Zusatzkosten für das via Satellit heruntergeladene Datenvolumen. Ab einem monatlichen Downloadvolumen von 500 Megabyte via Satellit kann die Übertragung bei Kapazitätsengpässen auf dem Satellitenübertragungsweg mit einer niedrigeren Bandbreite erfolgen. Das einmalige Bereitstellungsentgelt beträgt jeweils 99 EUR. Hinzu kommen die Online-Entgelte des Internet-Service-Providers.
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Gast
Verfasst am: 30.07.2002, 13:54
Quote: ...eine Bandbreite von 768 Kilobit/Sekunde zur Verfügung...
aber dann hat sich doch gar nichts geändert, oder?
T-DSL hat ja auch 768Kbit/s!
kann mir das jemand erklären, warum die so eine riesen aufwand treiben um was auf den Markt zu bringen, was sie sowieso schon haben?
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Gast
Verfasst am: 30.07.2002, 14:32
Es geht Hauptsächlich darum die Kunden aus den ländlichen Gebieten auch mit DSL zu beliefern.
Weil diese Möglichkeit wohl billiger ist ,als das DSL-Netz bis dorthin zu erweitern.
cu el
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Gast
Verfasst am: 30.07.2002, 21:08
achso, also es ist für so leute wie zB. luigi, oder?
ist das dann ganz die gleiche leistung wie mit einem normalen DSL-Modem?
Und kann man an einer Schüssel mehrere PCs anstecken?