Chance für Linux und Mac! Microsoft verärgert Kunden! Verfasst am: 09.08.2002, 18:51
Microsoft Windows ist zwar weiterhin im Desktop-Bereich dominant und wird dies für die absehbare Zukunft auch bleiben, Linux und auch Apples Mac OS/X seien aber noch nicht am Ende, so das Ergebnis eines Reports der Yankee Group mit dem Titel "The Desktop OS: Are There Real Alternatives to Microsoft?". Demnach ist das Interesse an Alternativen zu Microsofts Client-Betriebssystem am Höhepunkt in Bezug auf die letzten zehn Jahre.
Apple hat komfortable Nische gefunden Apple habe eine komfortable Nische im Bereich von Unternehmen mit Schwerpunkt im Grafikbereich gefunden. Linux hingegen habe sich in den letzten drei bis fünf Jahren als die "Nicht-Windows-Lösung" hervorgetan, so Laura DiDio, Senior Analystin bei der Yankee Group.
Vielfältige Ursachen für Unzufriedenheit Schuld an der hohen Unzufriedenheit mit Microsoft sind laut DiDio Microsofts monopolistische Praktiken, übertriebenes Marketing, anhaltende Sicherheitsprobleme, die "habitualisierte" Verschiebung von angekündigten Auslieferungsdaten großer Produkte und die Verwirrung rund um die .NET-Strategie.
40 Prozent auf der Suche nach Alternativen In einer Befragung von 1.500 Unternehmen, die die Yankee Group zusammen mit Sunbelt Software durchgeführt habe, haben fast 40 Prozent der Unternehmen angegeben, derart unzufrieden mit Microsofts neuer Lizenzpolitik zu sein, das man aktiv nach alternativen Produkten Ausschau halte.
Neue Chancen für die Konkurrenz Allerdings werde diese Unzufriedenheit nicht zwangsweise zu einem Wechsel auf andere Betriebssysteme führen, so DiDio. Sie öffne aber die Tür für Linux und MacOS X einen Spalt, was diesen ermöglichen könnte, weiter in Windows Welt Fuß zu fassen.
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Gast
Verfasst am: 12.08.2002, 17:45
bei t-online laufen schon mehr linux server
(soviel ich dass weiß)
das prob ist nur dass linux einfach noch nicht so bekannt ist!!
wenn jetzt größere werbung für linux gemacht werden würde dann denke ich dass das boomen würde!!!
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ich achte aus prinziep nicht auf rechtschrebung oder grammatik im internet *g*
Gast
Verfasst am: 12.08.2002, 21:04
ich denke mal nicht unbedingt, dass es an der bekanntheit liegt, denn der bekanntheitsgrad von linux ist schon recht groß.
ich denke mal es liegt an der bedienbarkeit und administration von linux.
wenn die besser wird, dann steigen mit sicherheit noch mehr leute auf linux um. zweitens, wenn mehr programme auch unter linux laufen und es für die hardware immer mehr passende treiber gibt dann wirds was.
cu
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Gast
Verfasst am: 13.08.2002, 10:32
nun da wär ich mir nicht so sicher......
linux ist in der verganngenen zeit zwar um einiges bekannter geworden, aber es kennen immer noch nicht alzuviele....
frag doch mal jemanden der pc hat und sich leitlich auskennt.....
oftmals ist es so dass wenn du mal linux erwähnst der jenige nur den kopf schie hält und dich seltsam anschaut
aber deine argumente sind sicher auch richtig aber dazu kann ich nich alzuviel sagen, da ich selber "noch" kein linux benutze (aber ich denke das kommt noch)
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Gast
Verfasst am: 13.08.2002, 10:42
ich denk mal eher, dass linux schon sehr gut bekannt ist!
Linux hat einfach zu wenige benutzer, weil
1. Ist es ein bischen schwerer und nicht so "benutzerfreundlich" wie Windows
2. Es gibt nicht so viele Programme, die mit Linux kompatibel sind!
aber ich denke, dass in naher zukunft fast alles auf linux umstreigen wird!
also ich werde sofort umsteigen, wenn ich den alten PC von meinem Vater bekomme
PS: schau luigi das waren jetzt 3Smilies!
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Gast
Verfasst am: 13.08.2002, 11:25
sicher kennen viele linux, aber ich bleibe immer noch bei der behauptung, dass es für eine flechendeckende nutzung zu wenige sind!!!
man kenn windows man kennt microsoft, und man hätte gerne ersatz, aber man weiß nicht wo man die finden kann......
auch ein prob ist (glaub ich) dass linux nicht in den schulen verbreitet ist...
wenn man schon da lernen würde damit umzugehen dann würden die firmen auch darauf umstellen, da die mitarbeiter sagen dass sie gerne damit arbeiten würden.......
aber so sagt die sekretärin zum franz: du schatz willst ein schnuckel sein und mir das neue word holen gehen????
ja aber freil
ja gut ä es ist vielleicht nicht so für die lichtgestallt gemacht ähh aber ich hab mit dem uli höneß gesprochen, und der meint auch dass ääää des alles nicht so einfach ist.......
ja franz des passt schon
versteht ihr was ich meine??? wenn man etwas kennt und nie was anderes hatte, dann wird man sich oft nicht die mühe machen und umsteigen.......
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Gast
Verfasst am: 13.08.2002, 12:39
also eins muss man dir wirklich lassen, das Beispiel war wirklich gut gewählt
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Gast
Verfasst am: 13.08.2002, 20:00
Linux-Verband begrüßt Entscheidung über Linux im Bundestag
Entscheidung belege die Spitzenstellung freier Software im Server-Bereich
Der Branchenverband der Linux-Unternehmen in Deutschland, LIVE Linux-Verband e.V., begrüßt die Empfehlung der Fachkommission des Deutschen Bundestages, die Server-Infrastruktur des Deutschen Bundestages vollständig mit freier Software auszurüsten. Die Entscheidung sei eine Weichenstellung für mehr Sicherheit, offene Standards und freien Wettbewerb in der IT und damit ein bedeutsamer Erfolg für das GNU/Linux-Betriebssystem und freie Software.
"Mit der Empfehlung der IuK-Kommission für eine durchgängige GNU/Linux-Server-Infrastruktur zeigt sich erneut, dass das freie Betriebssystem und seine Applikationen heute im Server-Bereich eine Spitzenstellung einnehmen", so der stellvertretende LIVE-Vorsitzende Johannes Loxen. "Die Mehrheit der Kommission folgt unserer Argumentation und hat sich für die technisch und strategisch überlegene Lösung entschieden."
Erfreulich sei, so Loxen weiter, dass die Kommissionsmehrheit in wesentlichen Punkten nicht den Empfehlungen der in diesem Zusammenhang erstellten Studien gefolgt sei, deren Ergebnisse für den Linux-Verband weder nachvollziehbar gewesen seien, noch mit den praktischen Erfahrungen der Mitgliedsfirmen in Übereinstimmung gestanden hätten.
Daniel Riek, Vorstandsmitglied von LIVE, bewertet in diesem Zusammenhang vor allem die Stellungnahme des Bundesrechnungshofes positiv, weil sie Auswirkungen auf alle Bundesbehörden und darüber hinaus haben werde. Nach diesem ausdrücklichen Votum für Linux könne niemand mehr freie Software bei der Auswahl von IT-Lösungen ausgrenzen. Damit sei der Weg frei für einen echten Wettbewerb auch auf Applikationsebene, an dem auch die deutsche Software-Branche mit neuen Chancen teilhaben könne, ohne von Monopolstrukturen behindert zu werden.
Dass die IuK-Kommission sich für die Beibehaltung der gewohnten Office-Umgebung ausgesprochen hat, sei zwar bedauerlich, aber mit Rücksicht auf die Gewohnheiten der Anwender verständlich, so Riek. Durch die Entscheidung für eine offene Infrastruktur einschließlich des standardkonformen OpenLDAP-Verzeichnisdienstes seien hier aber weiterhin auch mittelfristig alle Optionen offen.
Gast
Verfasst am: 14.08.2002, 14:41
stimmt im server bereich ist linux schon voll da, aber für privatuser ist es einfach noch nicht so da.....
mein beispiel war schon gut gell.... sozusagen eine vision*g*
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Gast
Verfasst am: 20.08.2002, 15:47
Quote: Linux hat einfach zu wenige benutzer, weil
1. Ist es ein bischen schwerer und nicht so "benutzerfreundlich" wie Windows
2. Es gibt nicht so viele Programme, die mit Linux kompatibel sind!
hmm...
1. Ist Linux nicht benutzerfreundlich? - Wuerde ich nicht sagen. Jeder kann so tief - oder auch flach - einsteigen wie er will. Die meisten Distributionen sind schon ziemlich weit voreingestellt. Wer will,kann alerdings an so ziemlich allem rumschrauben - und das nicht so wie die albernen 'Tweaks' fuer Windows. Dass man ein bisschen einsteigen muss ist natuerlich klar. Aber es gibt einen Haufen HOWTOs im Netz (eher zu viele) und recht viele Einstiegshilfen - Hefte, Buecher, eTexte,...
2. Es gibt auch viele Programme, die nicht zu Windows kompatibel sind! Es sit nur so, dass wir zu 95% Win-Progs nutzen und gar keine Ahnung von dem anderen Kram haben. Eingentlich gibt es immer ein Prog unter Linux, das kann, wasman braucht. Und StarOffice muss sich nicht hinter MSOffice verstecken. Andere wie OpenOffice wohl auch nicht.
Welche grosartigen Features und spezialisierten Programme nutzen wir denn wirklich? - Wenn wir ehrlich sind, sind es doch fast immer nur die Standards. Ich nutze nich n paar Hilfsprogramme fuer aussereuopaeische Sprachen und deren lateinkompatible Umschriften, aber nach ein bisschen Recherche stellte sich heraus, dass das unter Linux genausogut geht wie unter XP (die anderen Windows sind ungeeignet).
Also... macht malin Gedanken ne List von dem Kram, den ihr wirklich brauch und dann sollte sich eigentlich herausstellen, dass Windows sowas von ersetzbar ist...
Fuer Spiele kann man ja zur Not immer noch n Dualboot Win98 oder so laufen haben. Wenn die Performance nicht zu 100% wichtig ist, tun's hier sogar n paar Win-Konsolen unter Linux.
Gast
Verfasst am: 20.08.2002, 17:25
hast ja irgendwie schon recht, wenn ich an gimp als bildbearbeitung und grafik-proggie denke. das ist echt spitze, open office/staroffice dito. aber ein großes prob dürfte noch sein, dass man nicht ständig umdenken will.
im job arbeitet man mit M$-Office und zuhause mit open-/star-office usw. aber linux interessiert mich schon eine ganze weile.
wenn mein nächster rechner ins hause kommt, dann hab ich einen zum experimentieren frei, dann gehts los
cu
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Gast
Verfasst am: 21.08.2002, 14:50
tucker hälts wohl so:
don't kill a running system
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Gast
Verfasst am: 21.08.2002, 16:40
ja genau, ist eine alte IT-weisheit:
"never change a running system!"
und da steckt auch wahrheit und eine entsprechende portion vernunft dahinter. als ich anfing hab ich auch noch so eine experimentelle phase gehabt, aber jeden zweiten tag das system neu aufsetzen kann mit der zeit ganz schön nerven und ich hab meinen pc doch um damit zu arbeiten.
tja, da ich ihn auch ausgiebig nutze für alle möglichen dinge, wäre ein ausfall fatal. deshalb... (siehe oben)
cu
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Gast
Verfasst am: 21.08.2002, 16:45
habt ihrs gehört???
"fatal"*g*
nun aber im ernst: dieser weißheitssatz, ist so verdammt richtig dass es schon wieder traurig ist *g*
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