50 GByte Daten passen auf dieses zweischichtige Blu-Ray-Medium von Panasonic - die Player dazu laufen bereits als Prototypen. Die Medien sind auf der Vorderseite offen; die Rückseite schützt ein Klappmechanismus vor Fingerabdrücken (ins Bild klicken).
Tokio (daf) – Auf der Elektronikmesse CEATEC in Tokio haben führende japanische Konzerne erstmals öffentlich die Blu-Ray-Technologie in Aktion gezeigt. So waren an den Ständen von Sony, JVC, Hitachi und Panasonic - aber auch Philips - bereits Stand-Alone-Player zu sehen, die Spielfilme von Blu-Ray-Medien abspielten.
Blu-Ray, der mit Ausnahme von Toshiba und NEC von allen großen Konzernen in Japan unterstützte Nachfolger der DVD, bietet 25 GByte Kapazität pro Layer; erste 50-GByte-Medien waren bereits von Panasonic und TDK zu sehen. Die hohe Kapazität wird durch den Einsatz blauen Lasers erreicht statt des bei "traditionellen" DVDs und CDs eingesetzten roten Lasers.
Auch Toshiba präsentierte einen laufenden Player-Prototypen für einen mit NEC zusammen propagierten Gegen-Standard, der auf dem Stand als "Advanced Optical Disk" bezeichnet war. Die präsentierten Medien hatten jedoch "lediglich" 15 GByte Speicherkapazität.
CHIP Online Hintergrund:
Die CEATEC (Combined Exhibition of Advanced Technologies) gibt es erst seit dem Jahr 2000. Die Messe hat sich jedoch bereits zu Japans führender Elektronik-Ausstellungen entwickelt. Die etwa 700 Firmen erwarten dieses Jahr etwa 170.000 Besucher auf dem Kongress-Gelände im östlich von Tokyo gelegenen Makuhari.
CHIP Online meint:
Mit ihren Blu-Ray-Demos lassen die japanischen Konzerne zunächst nur ihre technologischen Muskeln spielen - die Markteinführung ist erst in einigen Jahren geplant. Der Grund ist offensichtlich: "Schliesslich", so legte es etwa Panasonic-Manager Fumio Ohtsubo (mit asiatischem Lächeln) dar, müsse man "erst mal endlich mit den wiederbeschreibbaren DVD-Medien Geld verdienen, bevor man sich auf ein neues Format einlässt."
Info: 3w.ceatec.com
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ich achte aus prinziep nicht auf rechtschrebung oder grammatik im internet *g*
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Gast
Verfasst am: 03.10.2002, 20:00
nicht schlecht!
da kann man ja dann alle star wars dvds auf eine disk speicher, nicht schlcht!
aber oben steht:
...Fingerabdrücken (ins Bild klicken)...
kannst du das bild vielleicht posten, das interessiert mich
danke
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Gast
Verfasst am: 03.10.2002, 20:08
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Gast
Verfasst am: 03.10.2002, 20:09
500 posts hehe
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Gast
Verfasst am: 03.10.2002, 20:11
und die soll doppelseitig beschreibbar sein?
das sieht irgendwie nicht so aus!
aber irgendwie gefällt sie mir
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Gast
Verfasst am: 03.10.2002, 20:12
na wem gefällt den sowas nciht???????
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Gast
Verfasst am: 04.10.2002, 15:32
wo steht denn da was von doppelseitig? ich hab nur doppelschichtig gelesen.... das ist nen unterschied...
eine dvd kann man sowohl doppelseitig als auch doppelschichtig bespielen
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Gast
Verfasst am: 10.11.2002, 11:08
hier hab ich noch was gefunden:
Das DVD-Forum wird den von NEC und Toshiba entwickelten neuen DVD-Standard mit blauen Laser mit Namen Advanced Optical Disc (AOD) unterstützen. Das Konsortium wendet sich damit von der Blu-Ray-Disc ab. Anzeige
Die Advanced Optical Disc besteht aus zwei 0,6 mm dicken Layern, wodurch sie von ihrem Aufbau her der normalen DVD ähnelt. Dies komme laut NEC und Toshiba den Produktionskosten zu gute, da bisherige Infrastrukturen zur Herstellung von DVDs genutzt werden könnten. Die Blu-Ray-Disc verwendet hingegen nur eine 0,1 mm dicke Schutzschicht.
Auf eine einlagige, einseitig beschreibbare AOD passen 20 GByte an Daten, zweilagige Discs würden 40 GByte speichern können. Damit liegt die Kapazität etwas unterhalb der Blu-Ray Disc, auf der auf einer einlagigen Disc 27 und auf einer zweilagigen Disc 54 GByte an Daten passen. Beide Verfahren verwenden blaues Laserlicht mit 405 nm Wellenlänge.
Mit der Auseinandersetzung um Blu-Ray und AOD setzt sich beim DVD-Nachfolger das derzeitige Formatwirrwar um beschreibbare DVDs fort, bei dem vor allem die Käufer verunsichert sind, ob sie sich für einen DVD-R(W)- oder DVD+R(W)-Brenner entscheiden sollen.