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martin




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Windows optimieren mit dem TweakUl Tool
Verfasst am: 12.04.2009, 00:44

Nach der Installation von Windows 98 sollten Sie sich daran machen, einige grundlegende Einstellungen nach Ihren Wünschen zu gestalten. Viele Einstellungen können Sie in der Systemsteuerung oder in den allgemeinen Optionen des Windows-Explorers oder der einzelnen Programme vornehmen. Manche Einstellungen können Sie aber auf diesem Weg nicht beeinflussen.

Microsoft hat jedoch eine verbesserte Version des leider nur englischsprachigen Oberflächen-Gestaltungsprogramms TweakUI auf die Windows 98. CD-ROM gepackt. Im Ordner TOOLS\RESKIT befindet sich eine neue, für Windows 98 optimierte Version von TweakUI. Das englische Verb "to tweak" bedeutet soviel wie "zwicken, kneifen", und „UI“ ist eine Abkürzung für „User Interface“, was von Microsoft als „Benutzerschnittstelle“ übersetzt wird. TweakUI könnte man also etwa übersetzen mit „Zwick Dein Windows“. Aber bleiben wir besser beim englischen Ausdruck.

Sie installieren TweakUI, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei TOOLS\RESKIT\TWEAKUL.INF klicken und an. schließend aus dem Kontextmenü Installieren auswählen.
Sie werden im Menü Start vergeblich nach einem neuen Eintrag für TweakUI suchen. TweakUI nistet sich statt dessen in der Systemsteuerung ein. Wenn Sie auf Start / Einstellungen / Systemsteuerung klicken, finden Sie dort Ihr neues Symbol TweakUI-
Wenn Sie auf das neue Symbol doppelklicken, öffnet sich das eigentliche Programm-TweakUI hat dreizehn Registerkarten, die jedoch nicht alle auf einmal sichtbar sind. Sie können nach rechts oder nach links durch die Registerkarten wandern, indem Sie auf die kleinen Pfeilschaltflächen in der oberen rechten Ecke klicken.

Registerkarte Mouse

In der Registerkarte Mouse können Sie unter anderem die Aufklappgeschwindigkeit des Menüs Start verändern, indem Sie den Schieberegler zwischen Fast (schnell) und Slow (langsam) verschieben. Stellen Sie die Geschwindigkeit nicht zu hoch ein, da das Menü Start sonst äußerst zickig reagieren kann. In der Praxis hat sich eine Einstellung zwischen dem dritten und vierten Teilstrich bewährt.

Im Abschnitt Mouse sensibility können Sie die generelle Reaktionsgeschwindigkeit Ihrer Maus beeinflussen. Um die Auswirkungen Ihrer Veränderungen zu überprüfen, befindet sich rechts von diesem Abschnitt ein Testfeld namens Test Icon. Klicken Sie darauf, um zu sehen, wie sich Ihre Maus mit den neuen Einstellungen verhält-
Nur wenn Sie eine spezielle Maus mit zusätzlichem Rad haben, wie beispielsweise die Intellimouse, ist der unterste Abschnitt Use mouse wheel for scrolling aktiviert. Sie können hier einstellen, wie schnell das Scrollen von. statten geht, beziehungsweise um wie viele Zeilen sich ein Text beim Scrollen nach oben oder unten bewegt.

Was Sie bei Activation follows mouse (X-Mouse) einstellen, ist reine Geschmackssache. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird jeweils das Fenster in den Vordergrund geholt, über das sich Ihre Maus bewegt-

Registerkarte General

In der Registerkarte General stehen Ihnen Optionen zur Verfügung, um das Verhalten Ihres Windows 98-Systems erheblich zu beschleunigen. Sie haben jeweils die Wahl zwischen Ästhetik und Effizienz. All die wunder. schönen Windows-Effekte wie Animation der Menüs, weiches Scrollen, Mauseffekte und so weiter kosten sehr viel Rechenzeit, die anderen Anwendungen verlorengeht. Wenn Ihr Arbeitsspeicher eher knapp bemessen ist, deaktivieren Sie im Feld Effects möglichst viele Optionen. Außerdem verursachen manche der Animationen und Effekte Schwierigkeiten mit bestimmten Grafikkartentreibern. Besonders anfällig für Störungen sollen nach Berichten in internationalen Newsgroups ältere S3-Grafikkarten-Chips sein.

Bestimmte von Windows 98 angelegte Pfade passen möglicherweise nicht in Ihr Konzept. Wer seine persönlichen Dateien bisher auf einem besonderen Laufwerk gespeichert hat, kann sich schlecht mit dem Windows. Diktat C:\EIGENE DATEIEN anfreunden. Solche und andere Pfade können Sie im Abschnitt Special Folders ändern, indem Sie auf Change Location klicken.

Für Windows 98-Benutzer, die Ihr System aus Spaß an der Freud immer mal wieder neu installieren, ist es sinnvoll, fast alle der änderbaren Windows-Standardpfade auf ein zweites Laufwerk oder eine zweite Partition zu verlegen. Nach einer Neuinstallation von Windows haben Sie dann beispielsweise Ihre Favoriten oder Ihr selbstgestaltetes Senden an-Menü schnell wieder zur Verfügung. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich auch dann, wenn Sie ein altes Windows 95 auf einer anderen Partition haben, das Sie auch hin und wieder booten wollen. Beide Systeme können dann auf dieselben Dateien zugreifen.

Im dritten Abschnitt Internet Explorer der Registerkarte General können Sie Ihre Standard-Suchmaschine im Internet ändern. Es handelt sich hierbei nicht um die Suchmaschine, die aufgerufen wird, wenn Sie im Internet Explorer auf Suchen klicken. Gemeint ist die Suchmaschine, die aufgerufen wird, wenn Sie eine Schnellsuche über die Adressleiste machen. Sie brauchen dort nur ein Fragezeichen, ein Leerzeichen und den Suchbegriff einzugeben.

In dieser Registerkarte können Sie Einstellungen verändern, die schon bei Windows 95-Benutzern überwiegend auf Widerspruch gestoßen sind und seltsamerweise dennoch zum Teil in das Betriebssystem Windows 98 hinübergeschleppt wurden.

So können Sie im ersten Feld Shortcut Overlay das Aussehen von Verknüpfungen (shortcut) beeinflussen. Standardmäßig sind sie mit einem Pfeil gekennzeichnet, der so groß ist, dass er das eigentliche Symbol oft unkenntlich macht. Ein kleinerer Verknüpfungspfeil ist für die meisten Benutzer angenehmer für's Auge. Ein Ratschlag, den Sie ernst nehmen sollten: Entfernen Sie die Verknüpfungspfeile nicht ganz. Da dann zwischen dem Original und der Verknüpfung nicht mehr unterschieden werden kann, wären Sie nicht der Erste, der statt einer störenden Verknüpfung das wichtige Original löscht.

Im Feld Settings sollten Sie auf keinen Fall Adjust case of 8.3 Filenames verändern, da sonst Windows 98 bei einer erneuten Installation einen Fehler meldet. Prefix „Shortcut to“ on new shortcuts bedeutet, ob Sie bei jeder neuen Verknüpfung neben dem Verknüpfungspfeil auch noch einen Hinweis Verknüpfung zu im Namen haben möchten. Das kann getrost abgeschaltet werden.

Registerkarte IE4

Auf der Registerkarte IE4 können zahlreiche Einstellungen geändert werden, die auf den ersten Blick scheinbar nichts mit dem Internet Explorer 4 zu tun haben.

Sie legen hier beispielsweise fest, ob der Active Desktop aktiviert wird (Active Desktop enabled), ob Dokumente, die Sie öffnen, dem Ordner Dokumente im Menü Start hinzugefügt werden oder nicht (Add new documents to Documents on Start Menu), ob der Ordner Dokumente und oder der Ordner Favoriten überhaupt noch im Menü Start erscheinen (Show Documents oder Favorites on Start Menu) oder daraus verbannt werden.

Wer auf den IE4 komplett verzichten möchte, kann dies hier ebenso ein. stellen wie das Erscheinen oder Nichterscheinen des „Benutzer“ abmelden
im Menü Start. Sie sollten sich die Optionen hier ganz genau ansehen und aussuchen, was Ihnen gefallen könnte.

Manche dieser Einstellungen können übrigens ganz unerwartete Nebenwirkungen haben. So ist berichtet worden, dass in einer ganzen Reihe von Fällen das Menü Favoriten aus dem Internet Explorer verschwunden sei, wenn die Favoriten aus dem Menü Start verbannt wurden. Ich konnte das aber nicht nachvollziehen.

Auf der Registerkarte Desktop können Sie "Symbole" auf dem Desktop einblenden und ausblenden. Dazu gehören die Spezialordner SCHRIFTEN, DRUCKER, SYSTEMSTEUERUNG und PAPIERKORB ebenso wie grundlegende Programme wie der Internet Explorer oder, falls Exchange installiert ist, der Posteingang oder Outlook. Diese „Symbole“ zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass man sie nicht mit gängigen Methoden kopieren, verschieben oder löschen kann. Manche wie den Papierkorb kann man normaler. weise nicht einmal umbenennen. TweakUI erlaubt Ihnen Manipulationen an diesen Objekten-
Mit der Schaltfläche Createas File können Sie solche Spezialordner an beliebigem Ort erstellen. So habe ich mir meinen Spezialordner Systemsteuerung bequem ins Menü Start gelegt, damit ich schneller darauf zugreifen kann.

Mit einer Ausblendung von Laufwerken können Sie gegebenenfalls ein paar Bytes an konventionellem Arbeitsspeicher sparen, die Windows 98 selbst für gar nicht vorhandene Laufwerke vorhält-
Wenn Sie auch nur ein einziges Laufwerk ausblenden, und sei es das in der Regel in modernen Computern nicht vorhandene Diskettenlaufwerk B:, werden im Kontextmenü der Schaltfläche Start die Menüpunkte Öffnen und Explorer inaktiviert.

Registerkarte Control Panel

Die Registerkarte Control Panel bietet die Möglichkeit an, einzelne oder alle Symbole in der Systemsteuerung auszublenden-
Das ist vor allem sinnvoll, wenn Sie anderen erlauben, an Ihrem Computer zu arbeiten oder zu spielen, aber nicht wollen, dass die Mitbenutzer allzuviel an den Systemeinstellungen rumspielen. Jeder kennt wohl mindestens einen Zeitgenossen, der erst dann zufrieden ist, wenn er ein neues Spielzeug in seine Einzelteile zerlegt und diese gründlich durcheinander gebracht hat.

Hier können Sie gezielt festlegen, ob Mitbenutzer Ihre Multimedia-Einstellungen ändern oder ein paar "überflüssige" Protokolle im Netzwerk. Setup entfernen dürfen. Die Registerkarte Control Panel ist gleichzeitig ein probates Mittel, dem kleinen Bruder oder dem Sohnemann zu zeigen, wer der Herr im Haus ist.

Sie sollten sich allerdings über die Sicherheit, die die Veränderungen an dieser Stelle bringen, keine Illusionen machen. Jeder, der Zugang zu TweakUI hat, kann die Änderungen natürlich jederzeit rückgängig machen. Echte Sicherheit vor unliebsamen Veränderungen bietet TweakUl nicht.

Wenn Sie wirklich sicher sein wollen, dass niemand an den Einstellungen des Computers etwas ändern kann, müssen Sie alle Dateien mit der Endung *.CPL im Ordner C:\WINDOWS\SYSTEM suchen, die Endungen umbenennen oder gleich sämtliche Dateien in ein anderes Verzeichnis oder auf eine Diskette verschieben. Größere Sicherheit als TweakUI bieten auf jeden Fall auch die Systemadministratoren-Programme im
Windows 98-Resource Kit Sampler, den Sie auf Ihrer Windows 98-CD. ROM im Ordner TOOLS\RESKIT finden.

Registerkarte Network

Wer an ein lokales Netzwerk angeschlossen ist, kann auf der Registerkarte Network ein AutoLogin veranlassen, das heißt, wenn Sie einmal Benutzernamen und Kennwort eingeben, brauchen Sie sich nie mehr anzumelden.

Unter Sicherheitsaspekten ist das allerdings eine schlechte Lösung. Aus unerfindlichem Grund speichert TweakUI Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort im Klartext in der Registrierung ab. Das bedeutet, dass jeder, der den Registrierungseditor bedienen kann und Ihren Benutzernamen kennt, das Kennwort in kürzester Zeit findet.

Die Registerkarte New bezieht sich auf die Dateitypen, die im Kontextmenü Neu der rechten Maustaste auftauchen, wenn Sie nicht auf eine Datei, sondern auf den Desktop oder auf eine leere Stelle in einem Ordner klicken. Sie können hier störende Einträge entfernen oder neue hinzufügen.

Das Entfernen geht auf zwei Arten. Sie können zum einen einfach das Häkchen vor dem Dateityp entfernen, den Sie nicht im Kontextmenü Neu sehen wollen. Dann können Sie den Dateityp schnell wieder im Kontextmenü auftauchen lassen, indem Sie erneut ein Häkchen setzen-
Zum Zweiten können Sie störende Einträge auch durch einen Klick auf die Schaltfläche Remove ganz entfernen. TweakUI gibt dann allerdings eine Warnung aus, dass Sie das ganze Programm neu installieren müssten, um den Dateityp wieder ins Kontextmenü zu bekommen-
Wenn Sie Einträge ganz entfernen, warnt TweakUI zwar, dass Sie das ganze Programm neu installieren müssten, um den Dateityp wieder ins Kontextmenü zu bekommen, diese Warnung können Sie jedoch getrost ignorieren. Sie ist falsch, wie Sie im Folgenden sehen werden.

Sie können jede beliebige registrierte Datei, das heißt, jede Datei, die mit einer Anwendung verknüpft ist, einfach mit der Maus in das Kontrollfenster ziehen. Ab jetzt taucht der Dateityp im Kontextmenü Neu auf Sie können dies auch mit Dateitypen machen, auf die sich die vorherige Warnung von TweakUI bezogen hat.

Falls Sie eine Datei auf das Fenster ziehen, die nicht mit einer Anwendung verknüpft ist, bekommen Sie in der Regel nur einen Hinweis, dass das nicht gehe. Mit manchen Dateitypen, beispielsweise *.PDF von Acrobat, können Sie aber auch einen gepflegten BSOD erleben. BSOD ist die englische Abkürzung für Blue Screen of Death, kurz: ein totaler Absturz des PCs, der sich nur mit dem Netzschalter kurieren lässt.

Der Grund hierfür: *.PDF-Dateien sind zwar mit einer Anwendung verknüpft, nämlich mit dem Acrobat-Reader, mit diesem Acrobat-Reader lassen sich aber Dateien nicht erstellen, sondern nur lesen, wie der Name Reader (Leser) schon sagt. Folglich kann auch keine neue *.PDF-Datei erstellt werden. Damit scheint TweakUI nicht zurechtzukommen. Der Fehler ist reproduzierbar, aber Sie sollten es nicht unbedingt versuchen-
Sie kennen es möglicherweise aus Windows 95, wenn nicht, werden Sie es in Windows 98 kennenlernen: Oftmals bleiben Programme, die man längst schon deinstalliert hat, in der Liste der installierten Software stehen. Diese Liste finden Sie über Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Software / Installieren Deinstallieren. Falls Sie Programme gar nicht deinstalliert, sondern einfach gelöscht haben, tauchen Sie auch weiter im Menü Öffnen mit auf, das erscheint, wenn Sie einen unbekannten Dateityp anklicken.

Mit Windows 98-eigenen Mitteln gibt es außer der manuellen Änderung der Registrierung keinen Weg, die störenden Einträge zu entfernen.
In der Registrierung finden Sie die Einträge im Schlüssel
HKLMSOFTWARE/MICROSOFT/WINDOWS/CURRENTVERSION/UNINSTALL-
Sie können die Liste der angeblich installierten Programme beeinflussen, indem Sie Schlüssel löschen, aber auch, indem Sie welche hinzufügen.
Statt die Registrierung zu editieren, sollten Sie sich lieber auch hier auf TweakUI verlassen. Diese Programmeinträge, nicht aber die Programme selbst, können Sie in der Registerkarte Add Remove entfernen-

Registerkarte Boot

In der Registerkarte Boot bieten sich einige Optionen, das Startverhalten von Windows 98 zu ändern.

Start GUI automatically heißt, dass die grafische Oberfläche (GUI – Graphical User Interface) automatisch gestartet wird. Sie können dies ab. stellen, wenn Sie im MS-DOS-Modus booten wollen. Später können Sie die grafische Oberfläche aufrufen.

Je nachdem, ob Sie Display splash screen while booting aktivieren oder nicht, wird beim Windows-Start ein Windows-Hintergrundbildschirm geladen oder nicht. Das Deaktivieren dieser Option bietet übrigens zwei Vorteile. Der Windows-Start ist deutlich schneller, und Sie können auf dem schwarzen DOS-Bildschirm während des Starts eventuelle Fehlermeldungen von Windows lesen. Wenn der Windows-Start bei Ihnen lange dauern sollte, sollten Sie zumindest vorübergehend den Windows-Hintergrundbildschirm einmal ausschalten, um zu sehen, ob Fehlermeldungen erscheinen. Sie können den Windows-Hintergrundbildschirrn auch verschwinden lassen.

Wenn Windows 98 abstürzt oder auf eine andere Art und Weise unsachgemäß beendet wird, startet standardmäßig beim nächsten Systemstart das Programm ScanDisk und überprüft, ob die Festplatte oder Dateien darauf Schaden genommen haben. Unter Autorun ScanDisk können Sie mit Never festlegen, dass ScanDisk überhaupt nicht läuft. Mit After prompting legen Sie fest, dass Scandisk jedes Mal fragt, ob es laufen darf. Mit Without prompting läuft es ohne Benutzereingabe-
Wenn Sie Ihren Computer länger unbeaufsichtigt laufen lassen, beispielsweise weil Sie ein dringendes Fax erwarten, sollten Sie entweder Never oder Without Prompting auswählen. Wenn der Computer nämlich zum Beispiel wegen eines kurzzeitigen Stromausfalls aus. und wieder eingeschaltet wird, startet er dann bis zur Oberfläche durch und lädt das Faxprogramm im Autostart erneut. Wenn Sie hingegen After prompting gewählt haben, wartet der Computer, notfalls ein paar Tage.

Sie können sich auch standardmäßig ein Boot-Menü anzeigen lassen, wenn Sie öfter in verschiedenen Konstellationen starten wollen. Aktivieren Sie dazu im Feld Boot menu die Option Always show boot menu. Wenn Sie im Feld General die Option Start GUI automatically aktiviert haben, wird die grafische Oberfläche nach Ablauf der Zeit, die Sie unter Continue booting alter XX seconds angegeben haben, automatisch gestartet.


Registerkarte Repair

Die Registerkarte Repair ist sehr hilfreich, wenn Ihnen Standardeinstellungen aus welchem Grund auch immer verloren gegangen sind. Haupt. sächlich durch Drittprogramme, die den Computer angeblich schneller, schöner und sicherer machen, kommt es immer wieder zu absonderlichen Fehlern. Da übernimmt ein Shareware-Editor die Funktion von NOTEPAD.EXE, was dazu führt, dass Sie keine Registrierungsdateien mehr mit NOTEPAD.EXE bearbeiten können. Ein Grafikprogramm setzt an allen Bilddateien seine Duftmarke und bewirkt dadurch, dass der Internet Explorer und Outlook Express keine Bilddateien mehr anzeigen können. Tuning-Programme „optimieren“ die Systemdateien so, dass Sie weder SCANDISK.EXE noch DEFRAG.EXE mehr benutzen können. Die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen
In solchen Fällen ist die TweakUI-Registerkarte Repair gefragt.
Rebuild Icons stellt Symbole auf dem Desktop, in der Taskleiste und in Ordnern wieder her, die entweder ein falsches Bild oder das Windows 98 Standardsymbol zeigen.

Repair Associations stellt Standardverknüpfungen von Windows 98 wieder her, die von Drittprogrammen fälschlich mit Beschlag belegt wurden-
Repair Font Folder repariert den Systemordner Schriftarten, falls er entweder gar nicht mehr funktioniert oder beispielsweise der Menüpunkt Neue Schriftart installieren fehlt.

Repair Regedit stellt den Registrierungseditor wieder her, falls Sie in ihm nur noch die linke Explorer-Hälfte sehen und die rechte irgendwo ab. geblieben ist.

Repair System Files kopiert die im versteckten Ordner C:\WINDOWS\SYSBCKUP gesicherten "guten" Systemdateien über eventuell beschädigte Systemdateien in den Ordnern C:\WINDOWS und C:\WINDOWS\SYSTEM und stellt dadurch auch fehlende Systemdateien wieder her.


Unter Paranoia können Sie einiges verändern, was Sie schon immer gestört hat.

Im Fensterfeld Covering Your Tracks (Ihre Spuren löschen) können Sie festlegen, dass beim nächsten Systemstart Alles beseitigt wird, was darauf hin. deutet, was Sie bisher am Cornputer gemacht haben. Alle Sucheingaben, alle Dokumente, die Sie geöffnet haben, die Internet-Seiten, die Sie besucht haben, ja sogar, wer zuletzt am Computer gewesen ist.

Die Optionen im Einzelnen:
• Clear Document history at logon: Anzeige der gelesenen oder geöffneten Dokumente
• Clear Find Computer history at logon: Anzeige der Computersuche
• Clear Find Files history at logon: Anzeige der Dateisuche
• Clear Internet Explorer history at logon: Anzeige der besuchten Internet.
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Tags: windows, tweakul, tweakui, tweak

 
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