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martin




Anmeldedatum: 22.10.2008
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Windows Zusatztools MTSUTIL
Verfasst am: 16.06.2009, 16:49

Im Ordner TOOLS\MTSUTIL

Sie finden in diesem Ordner drei Programme, mit denen häufige Probleme gelöst werden können. Außerdem gibt es eine Reihe von *.INF-Dateien, die gängige Probleme bei der Installation und im Betrieb von Windows 98 zu beheben helfen.

Zunächst zu den Programmen:

Mit dem Programm FAT32EBD.EXE im Ordner TOOLS\MTSUTIL\ FAT32EBD können Sie eine FAT 32-Notfalldiskette erstellen. Diese Diskette bietet eine virenfreie Umgebung beim Starten und bei Proble behebungen. Sie enthält auch alles, was Sie brauchen, um FAT 32-Laufwerke zu erstellen. Die Akkürzung EBD steht für Emergency Boot Disk, englisch für Notfall-Startdiskette.

Ein unschätzbarer Vorzug dieses Programms: FAT32EBD.EXE kann in MS-DOS oder in jeder Version von Windows ausgeführt werden. Das heißt: Falls Sie eine „saubere“ Installation von Windows 98 planen, kön. nen Sie schon vorher eine Boot-Diskette mit CD-ROM-Treibern erstel. len, auf der nichts fehlt.

Trotzdem sollten Sie während der Installation von Windows 98 oder später über Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Software / Startdiskette eine reine Windows 98-Startdiskette erstellen. Diese enthält noch mehr Programme zur Fehlerbehebung.

Wenn Sie das Programm FAT32EBD.EXE aufrufen, erscheint ein MS. DOS-Bildschirm. Sie werden aufgefordert, eine Diskette in das Laufwerk A: einzulegen. Zunächst wird ein virenfreier Boot-Sektor auf die Diskette übertragen, um sicherzustellen, dass keine Viren Ihre Installation stören können. Anschließend werden die erforderlichen Dateien aus den WIN98*.CAB-Dateien extrahiert und auf die Diskette kopiert. Sie müssen nur jeweils den deutschsprachigen Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

Die FAT32 EBD enthält nicht alle Programme für die Problembehebung, die auf der Windows 98-Startdiskette verfügbar sind. Sie reicht aber für alle Aufgaben aus, die bei der Installation von Windows 98 anfallen können. Sie reicht auch für Problembehebungen während der Installation von Windows 98 voll aus.

Im Ordner TOOLS\MTSUTIL\PMTSHOOT ist ein Programm namens PMTSHOOT.EXE enthalten, dessen Aufgabe es ist, Programme, Hardware und Treiber ausfindig zu machen, die das Advanced Power Management (APM) am ordnungsgemäßen Funktionieren hindern-
Probleme mit dem Advanced Power Management gehörten in der Beta. Phase von Windows 98 zu den häufigsten. Probleme mit dem APM sind weniger solche von Windows 98 selbst, sondern vielmehr meistens Probleme mit den Treibern von Hardwareherstellern-
Oft ist es sehr schwierig, herauszufinden, woran es genau hängt. Man kann eigentlich gar keine definitive Aussage treffen, ohne den Computer haar. genau zu kennen, das heißt jedes einzelne Stück Hardware und jedes einzelne Software-Programm. Diese Aufgabe erledigt PMTSHOOT.EXE sehr gut.

Intelligenterweise ist nicht nur das Programm selbst, sondern auch der Begleittext komplett in englischer Sprache. Als Kurzanleitung mag Folgendes genügen:

Installieren Sie PMTSHOOT.EXE per Doppelklick auf die Datei, und starten Sie Ihren Computer neu. Arbeiten Sie jetzt ganz normal, oder warten Sie auf den Zeitpunkt, an dem Ihr Computer eigentlich in den Standby. Modus geschaltet werden sollte.

PMTSHOOT.EXE analysiert diesen Vorgang ganz genau und zeigt Ihnen anschließend, welche Geräte und Programme in welcher Reihenfolge und mit welchem Ergebnis an der Aktion beteiligt waren. Die Geräte und/ oder Treiber, von denen PMTSHOOT.EXE denkt, sie seien am ehesten für das fehlende Standby verantwortlich, sind dabei in roter Farbe gekennzeichnet.

PMTSHOOT.EXE arbeitet sehr zuverlässig. Trotzdem werden Sie oft nichts von seinen Fähigkeiten haben. Wenn Ihre ISDN-Karte oder Ihr Modem die Sündenböcke sein sollten, werden Sie kaum die teuren Geräte wegwerfen, um mit APM ein paar Pfennige an Stromkosten zu sparen-
Schauen Sie deshalb in diesen Fällen am besten auf der Homepage des Geräteherstellers nach, ob es nicht APM-fähige neue Treiber gibt, oder schalten Sie das Advanced Power Management im BIOS Ihres Computers aus.

Im Unterordner TOOLSWITSUTIL\WINUPD finden Sie ein Upgrade zum Windows Upgrade-Manager WUPDMGR.EXE, das vor allem Systemadministratoren das Leben erleichtern kann.

Dieses Update von WUPDMGR.EXE ermöglicht das Deaktivieren von Windows-Update über die Richtlinieneinstellungen. Damit hat nicht je. der Mitarbeiter eines Unternehmens direkten Zugriff auf das Windows 98-Update im Internet. Diese Option ist im Menü Start standardmäßig nicht abzustellen. Hiermit geht es aber.

Auf Computern ohne dieses Update von WUPDMGR..EXE kann der Zugriff auf die Windows Update-Site über die Richtlinieneinstellungen zwar auch deaktiviert werden, aber das Symbol im Menü Start wird nicht automatisch entfernt.

Nicht in einem Unterordner, sondern direkt im Ordner TOOLS\MTSUTIL liegen 14 äußerst nützliche *.INF-Dateien, die Ihnen manches graue Haar ersparen können.

Wenn Probleme der beschriebenen Art auftauchen, brauchen Sie lediglich eine der *.INF-Dateien zu installieren, um das Problem zu beheben. Jede dieser *.INF-Dateien ist nach folgender Methode zu installieren:
Installation der *.INF-Dateien im Ordner TOOLS\MTSUTIL
Markieren Sie die betreffende *.INF Datei im Ordner TOOLS\MTSUTIL

• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die betreffende *.INF-Datei.
• Klicken Sie im Kontextmenü der betreffenden *.INF-Datei auf Installieren
• Im Zweifelsfall starten Sie anschließend Ihren Computer neu-

Hier die *.INF Dateien im Einzelnen: AUTOLOG.INF

Problembeschreibung: Wenn Windows 98 gestartet wird, wird möglicher. weise kein Dialogfeld für die Windows bzw. Netzwerkanmeldung angezeigt. Außerdem ist die Option Kennwörter ändern im Dialogfeld Kennworteigenschaften möglicherweise nicht vorhanden. Dieses Verhalten kann auf. treten, wenn AutoLogon im folgenden Registrierungsschlüssel eingetragen ist:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Network\RealModeNet

Installieren Sie die Datei AUTOLOG.INF, um das Problem zu beheben

DEFRAG.INF

Problembeschreibung: Es kommt häufiger zu Problemen mit der Datenträgerdefragmentierung. DEFRAG.EXE wird nicht abgeschlossen, wenn ein beim Starten automatisch geladenes Programm auf die Festplatte schreibt. Der Trick, mit dem DEFRAG.INF dieses Problem behebt, ist recht simpel. Die Datei schreibt einen Eintrag in den Schlüssel RunServicesOnce in der Registrierung, der die Datenträgerdefragmentierung beim nächsten Systemstart ausführt, bevor irgendwelche Autostart-Programme geladen werden. Das geschieht nur einmal, dann wird dieser Ein. trag gelöscht. Wenn Sie also häufiger dieses Problem haben, müssen Sie die Datei DEFRAGINF auch häufiger installieren.

Installieren Sie die Datei DEFRAG.INF, um das Problem zu beheben IPAC_OFF.INF und IPAC_ON.INF

Problembeschreibung: Die IP-Auto-Konfiguration ist standardmäßig aktiviert und kann durch den Wert für IPAutoconfigurationEnabled im folgen. den Registrierungsschlüssel festgelegt werden:

HKLM\SYSTEM\CURRENTCONTROLSET\SERVICES\VXD\DHCP

Wenn der Wert von IPAutoconfigurationEnabled nicht gleich 0 ist oder der Registrierungsschlüssel fehlt, ist die IP-Autokonfigurationsadressierung aktiviert. Der Wert 0 deaktiviert diese Funktion.

Mit IPAC_OFF.INF setzen Sie den Registrierungswert für IPAutoconfigurationEnabled auf 0-
Mit IPAC_ON.INF setzen Sie den Registrierungswert für IPAutoconfigurationEnabled auf 1-

JAVA.INF

Problembeschreibung: Beim Rebooten während des Windows-Setups werden Fehlermeldungen angezeigt:

Um die Microsoft Virtual Machine für Java korrekt zu installieren, installieren Sie JAVA.INF

MAPC_OFFINF und MAPC_ONINF

Problembeschreibung: Windows 98 teilt den Speicher in zwei Bereiche, den Protected-Modus-Zwischenspeicher VCACHE und den zugeordneten Speicher zum Ausführen von Programmen und für Daten VMM-
Windows 98 unterstützt das Zuordnen von zwischengespeicherten Seiten, um den Arbeitsspeicher zu erhöhen, der zum Ausführen von Programmen verfügbar ist. Der Programmcode wird in den VCACHE geladen und direkt aus dem Zwischenspeicher anstatt aus einem anderen Bereich des Arbeitsspeichers ausgeführt.

Wenn das Programm geschlossen wird, wird der vom Programm verwendete Bereich freigegeben. Wenn das Programm nicht neu gestartet wird, kann dieser Bereich von anderen Tasks belegt werden. Sobald das Programm neu gestartet wird, ist es noch im Zwischenspeicher vorhanden und kann schneller geladen werden-
Windows 98 ordnet zwischengespeicherte Seiten standardmäßig zu. Die. se Funktion kann durch Erstellen eines MapCache-Eintrags im Registrierungsschlüssel

HKLM\SYSTEM\CURRENTCONTROLSE\SERVICES\VXD\VMM

deaktiviert werden. Wenn der Eintrag MapCache nicht vorhanden ist, werden zwischengespeicherte Seiten zugeordnet. Wenn der Eintrag MapCache vorhanden ist, wird die Zuordnung von zwischengespeicherten Seiten deaktiviert.

Mit MAPC_OFF.INF erstellen Sie den Registrierungseintrag für MapCache-
Mit MAPC_ON.INF entfernen Sie den Registrierungseintrag für MapCache

NNT.INF

Problembeschreibung: Wenn Sie den Wert NameNumericTail=0 in der Registrierung hinzufügen und anschließend das Windows 98-Setup oder Plus!98-Setup starten oder in der Systemsteuerung / Software irgendwelche Programme installieren wollen, erhalten Sie eine Fehlermeldung.

Der Grund: NameNumericTail=0 ändert den DOS-Namen des Ordners PROGRAMME von PROGRAMM zu PROGRAMM. Wenn sich der DOS-Name des Ordners PROGRAMME von dem Namen unterscheidet, den das Setup erwartet, können die nötigen Ordner und Dateien nicht gefunden werden.
Der Wert NameNumericTail=0 wird, obwohl er wie in Windows 95 funktioniert, in Windows 98 nicht unterstützt.

Mit der Datei NNT.INF können Sie den Wert NameNumericTail=0 aus der Registrierung löschen.

Benennen Sie zusätzlich den Ordner C:\PROGRAMME in C:\PROGRAMS.FLD um. Damit wird ein neuer DOS-Name erstellt. Benennen Sie den Ordner C:\PROGRAMS.FLD unmittelbar darauf wieder in C:\PROGRAMME um.

NOIDE.INF

Problembeschreibung: Windows 98 erkennt Ihr CD-ROM-Laufwerk nicht, oder es verwendet 16-Bit-Treiber für das CD-ROM-Laufwerk. In der Systemsteuerung / System / Leistungsmerkmale wird angezeigt, dass das 32. Bit-Dateisystem und der virtuelle 32-Bit-Speicher nicht verfügbar seien. Im Geräte-Manager wird ein Ausrufezeichen in einem gelben Kreis für den primären und den sekundären IDE-Kanal angezeigt. Das Problem
wird durch Deaktivieren der CD-ROM-Treiber in den Startdateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC-BAT sowie durch das Entfernen und das erneute Installieren des Festplattencontrollers nicht behoben.

Das Problem kann auftreten, wenn der Protected-Modus-Treiber für den Festplattencontroller beim letzten Start von Windows 98 nicht richtig initialisiert wurde. Dann wird NO/DE in der Registrierung eingetragen und die Protected-Modus-Treiber werden nicht mehr initialisiert. Das Problem kann auch auftreten, wenn ein IDE-Controller die Serialisierung zwischen dem primären und dein sekundären IDE-Kanal erfordert.

Mit NOIDE.INF entfernen Sie den Eintrag NOIDE aus der Registrierung. Starten Sie Windows 98 anschließend auf jeden Fall neu.

PINBALL.INF
Problembeschreibung: Sie wollen das Spiel 3D Pinball von Plus! für Windows 95 auf Windows 98 installieren. Wenn Sie Plus! für Windows 95 installieren wollen, wird folgende Fehlermeldung angezeigt: Die aktualisierten Dateien und Erweiterungen sind bereits in der ausgeführten Version von Windows enthalten.

Das gesamte Plus! für Windows 95 außer dem Spiel .3D Pinball ist in Windows 98 enthalten. Da Plus! für Windows 95 ältere Versionen einiger Windows. Dateien enthält, kann es nicht auf Windows 98 installiert werden.

Achtung: In der mitgelieferten Textdatei auf der Windows 98-CD-ROM ist eine irritierender Fehler. Es wird durchgängig statt von PINBALL.INF von PINBALL.EXE gesprochen. Wenn Sie aufgrund dieses Textes nach einer Datei PINBALLEXE suchen, werden Sie Pech haben-
Die Datei PINBALL.INF installiert 3D Pinball von Plus! für Windows 95 auf Windows 98, sofern Sie eine Plus!-CD-ROM besitzen.

PTXT_ON.INF und PTXT_OFF.INF

Problembeschreibung: Das Senden von lesbaren Kennwörtern wird aus Sicherheitsgründen in Windows 98 nicht ermöglicht. Kennwörter werden standardmäßig verschlüsselt.

Da für Samba-Server lesbare Kennwörter erforderlich sind, kann die Verbindung nur hergestellt werden, wenn der Registrierungseintrag entsprechend geändert wird.

Da durch lesbare Kennwörter erhebliche Sicherheitsprobleme entstehen können, sollten Sie diese nur einschalten, wenn es wirklich notwendig ist und sie anschließend wieder ausschalten.

Die Datei PTXT_ON.INF setzt den Wert für EnablePlainTextPassword auf 1
Die Datei PIXT_OFFINF setzt den Wert für EnablePlainTextPassword auf 0-

REMFDMAINF und ADDFDMA.INF

Problembeschreibung: Wenn FDMA auf einigen PCI-ISA-Brücken aktiviert ist, können bei der Aufnahme mit Aztech 2320-basierten Geräten und dem Aztech 2320 WDM-Audiotreiber Audiodaten verloren gehen.

REMFDMA.INF deaktiviert FDMA auf PCI-ISA-Brücken, um die Audioaufnahme zu ermöglichen. Wenn FDMA deaktiviert ist, funktionieren digitale Joysticks möglicherweise nicht.

Die Datei REMFDMA.INF ermöglicht Audioaufnahmen mit Aztech 2320-Geräten, deaktiviert aber möglicheiweise den digitalen Joystick-
Die Datei ADDFDMA.INF macht den digitalen Joystick wieder funktionsfähig, verursacht aber möglicherweise Fehler bei Audioaufnahmen mit Aztech 2320-Geräten.

Außer den genannten *.INF-Dateien finden Sie noch eine Datei namens CHNGINBX.EXE im Ordner TOOLSWITSUTIL.

Wenn Ihnen trotz der Installation von Outlook 97 oder Outlook 98 auf Ihrem Desktop weiter das Symbol Posteingang und nicht das Outlook-Symbol angezeigt wird, führen Sie die Datei CHNGINBX.EXE aus, die das Symbol umwandelt.
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Tags: windows, fehlt, win98, probleme, treiber

 
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